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Sigmund Freud (1909b):Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben [„Der kleine Hans”] – Teil 1

20. Juli 2026 | 19:00 - 20:30
Kostenlos

Nachdem Sigmund Freud mit den Studien über Hysterie (1895), derTraumdeutung (1900) und den Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905) innerhalb von 10 Jahren die Basis seiner Methode und Theorie entwickelt und dargelegt hat, exemplifiziert er seine dort ausgearbeiteten Gedanken und Ideen in seinen fünf „großen Falldarstellungen”: Dora (1907), Rattenmann und Der kleine Hans (beide 1909), Schreber (1911) und dem Wolfsmann (1918). Im weiteren Sinne gehört auch eine historische Arbeit, „Haitzmann”, eine Teufelsneurose im siebzehnten Jahrhundert (1923) zu dieser Gruppe.
Mit „Dem kleinen Hans” (1909b) exemplifiziert Freud insbesondere seine infantile Sexualtheorie in einer Falldarstellung.
Insofern steht diese wichtige Fallstudie in ähnlicher Beziehung zu den Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie wie Dora zur Traumdeutung.
Entsprechend werden wir uns entlang der Lektüre „Des kleinen Hans” fortlaufend mit den psychosexuellen Entwicklungsstadien des Menschen beschäftigen.
Eine gute Einführung in die Materie finden Sie in der Einleitung von Veronika Mächtlinger
(Sigmund Freud Werke im Taschenbuch, Bd. 10448). Dort finden Sie auch das Vorwort von Anna Freud zur Taschenbuchausgabe von 1980.

Teil 1:
Einleitung von Veronica Mächtlinger in Fischer S. Freud im
TB und Vorwort von Anna Freud 1980

Christoph Eissing (Facharzt)
Lektürekurs: 2 UE, Präsenzveranstaltung, AP/TP, alle

Präsenzteilnahme

4 Teilnehmer
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Details

  • Datum: 20. Juli 2026
  • Zeit:
    19:00 - 20:30
  • Eintritt: Kostenlos
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