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Einführung in die KIP – Katathym-Imaginative Psychotherapie

4. Juni 2026 | 18:00 - 20:15

Ein Kollege Freuds hatte in seinem Einschlafmodus bemerkt, dass sich unkontrolliert Bilder einstellten, die er für charakteristisch hielt. Freud hielt nichts davon. So ganz ist dieses Phänomen nicht in Vergessenheit geraten, wurde jedoch nicht als bedeutsam genug für eine genauere Betrachtung angesehen.
Nach dem 2. Weltkrieg griff Hanscarl Leuner, der Halluzinogene erforschte, die Idee von Imaginationen auf und entwickelte ein elaboriertes Therapie-Modell: das Katathyme Bilderleben (Leuner, Lehrbuch 1985).
In den Folgejahren wurde es gründlich weiter erforscht, entwickelt, systematisiert. Die Hermeneutik hat wesentlich dazu beigetragen (u.a. Alfred Lorenzer). Die KIP ist in den Kanon der Therapie-Verfahren integriert.
Im Seminar werden Grundzüge der KIP vermittelt mit Beispielen aus meiner Praxis unter Einbeziehung der persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer:innen.

Empfohlene Literatur u.a.:
Bahrke / Nohr: Katathym Imaginative Psychotherapie
Horn / Sannwald / Wienand: Katathym Imaginative Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Reddemann: Imagination als heilsame Kraft
Steiner: Beziehungstraumatisierungen aus der Kindheit mit Imaginationen behandeln

Dipl.-Psych. Knut Werner-Rosen, Arzt
Seminar: 3 UE, Präsenzveranstaltung, TP/AP, alle

Details

  • Datum: 4. Juni 2026
  • Zeit:
    18:00 - 20:15
  • Veranstaltungskategorie: