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Normale und pathologische Trauer – Theorie und therapeutischer Umgang mit normaler und pathologischer Trauer

22. Mai 2026 | 18:00 - 20:15

Ist Trauer eine Krankheit oder ein Ausdruck von Bindung? Die anhaltende Trauerstörung (Prolonged Grief Disorder, PGD) ist als eigenständige Diagnose in ICD-11 aufgenommen worden.
In diesem Seminar soll die Abgrenzung von Trauer und pathologischer Trauer verdeutlicht werden.
Gerne können eigene Erfahrungen mit Trauer eingebracht werden, auch um die Vorstellung von normaler Trauerreaktion und abnormer Trauerreaktion abzugrenzen. Historisch wird auch Freuds grundlegender Beitrag zu Trauer und Melancholie einfließen.
Der Zusammenhang mit inneren Konflikten, der Instanzenlehre, unbewussten Beziehungsdynamiken und Bindung wird thematisiert werden. Bearbeitung und Interventionen in der psychodynamischen Psychotherapie werden aufgezeigt und mit Fallbeispielen unterlegt.
Literatur:
•Freud S. (1917 / 2025) Trauer und Melancholie, Reclam
•Wagner B. (2019) Psychotherapie mit Trauernden, Beltz
•Wagner B. (2014) „Komplizierte Trauer“, Springer

Dr. Cornelia Harz (Fachärztin)
Seminar: 3 UE, Präsenzveranstaltung, TP/AP, alle

Details

  • Datum: 22. Mai 2026
  • Zeit:
    18:00 - 20:15
  • Veranstaltungskategorie: